Wer sollte die Planung planen? – Samstag 22.07.2017 von 16-18 Uhr

Wer sollte die Planung planen?

Eine Debatte organisiert von sub \urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, Stadt von Unten und Kotti & Co

Wer plant die Planung und wer sollte die planen? – Der Streit um das sogenannte Dragonerareal in Kreuzberg hat in den letzten Jahren hohe Wellen geschlagen: Als bundeseigene Liegenschaft sollte es zum Höchstpreis an einen Investor verkauft werden; diese Privatisierung haben lokale Initiativen verhindert. Damit haben sie für das Gelände , auf dem eine neue Nachbarschaft entstehen kann, die Basis für einen Planungsprozess „von unten“ gelegt.

Doch stattdessen droht ein übereiltes Beteiligungsverfahren von offizieller Seite. Dagegen regt sich bereits Protest in der Nachbarschaft und unter den lokalen Initiativen. Die Initiative Stadt von Unten schlägt eine Planung von unten vor, in der der Planungsprozess selbst demokratisiert wird.

Aber wie könnte eine solche Planung von Unten aussehen? Und warum stehen ihr offizielle Beteiligungsverfahren oft im Weg? Im Anschluss an die Debatte „Wer plant die Planung?“ in der letzten Ausgabe von sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung wollen wir diese Fragen gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen Catarina Gomes de Matos und Iris Dzudzek diskutieren, die von ihren Erfahrungen mit partizipativen Planungsprozessen in Barcelona und Frankfurt am Main berichten.

Textbeiträge von Stadt von Unten und Iris Dzuzek im Rahmen der sub\urban.-Debatte findet ihr hier:

Wann: Samstag, 22.07., 16.00-18.00 Uhr

Wo: Plangarage auf dem sogenannten Dragonerareal, Obentrautstr/Mehringdamm

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wie machen wir das? – Konkrete Utopien für die Stadt.“ von Kotti & Co und Stadt von Unten.

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Alles auf Null – Die Planung von unten beginnt! – Auftakt Sanierungsgebiet am 18.07.2017

Alles auf Null – Die Planung von unten beginnt!

Einladung der Initiative Stadt von Unten und der Plangarage zum Auftakt Sanierungsgebiet Rathausblock am 18.07.2017

Mehr als fünf Jahre hat der Bund versucht, das sogenannte Dragonerareal meistbietend zu verkaufen. Vor zwei Jahren ist es der Initiative Stadt von Unten gemeinsam mit der Nachbarschaft und weiteren Initiativen gelungen, die Privatisierung zu stoppen. Die Investoren sind aus dem Spiel, das Gelände bleibt in öffentlicher Hand, das Areal ist mittlerweile Teil des Sanierungsgebiet Rathausblock und der Druck von unten ist schon lange da.

Beste Voraussetzungen dafür, dass im Block etwas ganz Neues entstehen kann!

Im Rathausblock und auf dem 4,7 ha großen Dragonerareal kann entstehen und bleiben, was die Nachbarschaft dringend braucht: wirklich bezahlbare Wohnungen, Räume für das bestehende und ergänzendes Gewerbe, Frei- und Grünflächen, soziale und kulturelle Begegnungsorte, Werkstätten, Ateliers, Spielplätze, begehbare Dachterrassen, Kletterwände, Palmen… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Als Initiative und NachbarInnen akzeptieren wir keine etablierten Beteiligungssrituale und wollen nicht nur vorgefertigten Konzepte abnicken, es geht um sehr viel mehr. Die Initiativen rund um den Rathausblock und die Nachbarschaft beteiligen sich schon seit Jahren. Jetzt sind Politik und Sanierungsbeauftragte eingeladen sich an ihren Forderungen zu beteiligen. Nur zusammen werden Nägel mit Köpfen gemacht.

Am 18. Juli ab 18.00 Uhr heißt es: Alles auf Null, die Planung von unten beginnt! Wir laden Sie/Euch daher herzlich zur Auftaktveranstaltung ein.

Schon um 16.30 Uhr findet ein gemeinsamer Rundgang über das sog. Dragonerareal statt, parallel dazu gibt es ab 17 Uhr Ausstellungen und Informationen der Initiativen.

TREFFPUNKTE & ZEITEN

RUNDGANG:
16.30 Uhr an der LPG
Mehringdamm/Ecke Obentrautstraße

INFORMATIONSAUSTAUSCH:
ab 17.00 Uhr Christuskirche, Hornstraße 7/8

AUFTAKTVERANSTALTUNG:
18.00 bis 20.30 Uhr
in der Christuskirche, Hornstraße 7/8

THEMEN

  • Rückblick und Vorstellung der Akteure
  • Konzepte und Forderungen der Initiativen
  • Ergebnisse bisheriger Untersuchungen zum Sanierungsgebiet Rathausblock (inkl. sogenanntes Dragonerareal)
  • Hintergrund zu den städtebaulichen Instrumenten (Sanierungsgebiet, Bebauungsplan, städtebaulicher Wettbewerb)

MATERIALIEN

 

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Mit Selbstverwaltung in die Mitmachfalle – oder: Alles Wiederholung? – Montag, 17.07.2017 um 19:30


„Wo ich denke, so will ich nicht nochmal gegen den Baum fahren…“ *

Mit Selbstverwaltung in die Mitmachfalle – oder: Alles Wiederholung?

Veranstaltung am Montag den 17.07.2017
um 19:30 Uhr im Aquarium (hinterm Südblock am Kottbusser Tor)

Lesung und Diskussion mit Matthias Möller zur Politik selbstverwalteter Wohnformen vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen aus der Genossenschaftsbewegung.

Antikapitalistische Wohnungspolitik, Commons, Vergesellschaftung und Gemeingüter sind aktuelle Schlagworte, um Aufwertung von Stadtteilen, gesteigerten Profitinteressen und Verdrängung eine andere Wohnraumversorgung entgegen zu setzen. Gleichzeitig verfolgen zahlreiche Neugründungen von Haus- und Wohnprojekten eine alternative Praxis für den Alltag ihrer Bewohner*innen.

Solche Versuche (und die dabei gesammelten Erfahrungen) haben eine lange Geschichte: Bereits in den 1880er Jahren gründeten sich erste Wohngenossenschaften als Alternative zur kapitalistischen Konkurrenzwirtschaft. Damals entstand eine Genossenschaftsbewegung, die Wohnraumversorgung mit basisdemokratischen und sozialistischen Reformvorstellungen verband – als Schritt auf dem Weg zu einer anderen Gesellschaftsordnung.

Mit der Siedlungsgenossenschaft Freidorf/Basel wird ein herausragendes Beispiel dieser wohnreformerischen Experimente vorgestellt. Dort organisierten sich nach 1919 150 Familien, um in einer großzügig angelegten Siedlung an einem antikapitalistischen, dörflich-kooperativen Wohnexperiment zu arbeiten. Doch obwohl das Freidorf in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand es bald vor grundlegenden Herausforderungen, die auch im Hinblick auf heutige Wohnprojekte von Interesse sind. Denn im Laufe der 1950er und 1960er Jahre wurde das einst stabil und gut funktionierende Organisationsmodell gleich in mehrfacher Hinsicht herausgefordert und grundlegend in Frage gestellt.

  • Welche Erfahrungen der Genossenschaftsbewegung lassen sich für heutige Verhältnisse produktiv machen?
  • Unter welchen Bedingungen wurden welche Entscheidungen innerhalb der Genossenschaftsbewegung getroffen?
  • Welche Auswirkungen hatten diese langfristig?
  • Und was können heutige Wohnprojekte und stadtpolitische Initiativen aus diesen Erfahrungen lernen, wenn die Idee selbstverwalteten Wohnens nicht auf das Wohnen beschränkt ist, sondern auch als gesellschaftlicher Gegenentwurf zum Bestehenden gedacht ist ?

Diese und Eure Fragen wollen wir gemeinsam mit Matthias Möller nach einem Input zum Freidorf Basel diskutieren.

Matthias Möller, Kulturwissenschaftler an der Uni Freiburg/Breisgau, lebt seit Jahren in selbstverwalteten Wohnprojekten und ist im Kontext des Mietshäuser Syndikats stadtpolitisch aktiv. 2015 ist von ihm das Buch „Leben in Kooperation. Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)“ erschienen.

Die Veranstaltung ist organisiert von der Regionalberatung Berlin/Brandenburg im Mietshäuser Syndikat und Teil der Reihe „Wie machen wir das? – Konkrete Utopien für die Stadt“ von Kotti & Co und der Initiative Stadt von Unten.

Kontakt: berlin-brandenburg@syndikat.org // info@stadtvonunten.de

Websiten:

* Zitat aus dem Plenum der Initiative Stadt von Unten

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TYPOLOGY TALKS – PLANBUDE HAMBURG am Donnerstag, 22.06. um 18:00

TYPOLOGY TALKS
PLANBUDE HAMBURG

Down the streets I walk with you – Planung aus der Strassenperspektive

Am kommenden Donnerstag ist die Planbude Hamburg an der TU-Berlin, am Institut für Architektur und Städtebau zu Gast und diskutiert mit Stadt von Unten, Kotti & Co, der Nachbarschaftsakademie und Common Grounds in den Prinzessinnengärten und den Studierenden von 3 Fachgebieten, die sich mit städtebaulichen Projekten zu und in Kreuzberg beschäftigen.

Donnerstag, 22.06., 18:00

Architekturgebäude, IFA Foyer (links, 1. Stock auf der Hochebene)
Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Kommt vorbei!

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Eröffnung der Plangarage – 23.06.2017 um 19:00

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Eröffnung der Plangarage!

Ein öffentlicher Ort für eine Stadtplanung von Unten

Das sogenannte Dragonerareal an der Ecke Mehringdamm/Obentrautstr. wird nicht privatisiert, sondern an das Land Berlin übertragen. Bald soll hier ein neuer Stadtteil entstehen. Wir als Nachbarschaft und Initiativen wollen selbst entscheiden, wie und was gebaut wird.

Stadt von Unten lädt euch herzlich zu einer gemeinsamen Stadtplanung von Unten ein. Dazu eröffnen wir am 23.06.2017, 19 Uhr, unsere neue Plangarage auf dem Gelände – kommt alle vorbei!

In der Planarage sollen Ideen zusammenlaufen, wie eine Entwicklung des sogenannten Areals im Einklang mit den 100% Forderungen der Initiative Stadt von Unten aussehen kann. Die Suche nach Antworten auf diese Fragen stellen wir uns als ein gemeinsames Lernen vor, in dem möglichen Methoden und Modelle zur Umsetzung zusammengetragen, diskutiert und am Ende Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Die Plangarage soll Archiv, Arbeitsraum, Projektionsfläche und ein mobiles Veranstaltungsmöbel werden, mit dem wir ausschwärmen und viele Leute in Gespräche verwickeln wollen. In ihr sollen Ideen zusammenlaufen, wie eine Entwicklung des sogenannten Dragonerareals im Einklang mit den 100% Forderungen der Initiative Stadt von Unten aussehen kann. Um eine wirkliche Stadtentwicklung von Unten sicherzustellen fordert die Initiative Stadt von Unten den Zugang zu städtischen Ressourcen für alle und ein Modellprojekt mit kommunalem und selbstverwaltetem Wohnen und Arbeiten zu 100% sozialen Mieten in dauerhafter Absicherung. Die Suche nach Möglichkeiten der Umsetzung dieses Modells stellen wir uns als ein gemeinsames Lernen vor, in dem Methoden und Modelle zur Umsetzung zusammengetragen, diskutiert und am Ende Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Auf der Eröffnung wollen wir Euch über die aktuelle Situation des sogenannte Dragonerareals informieren und mit Euch diskutieren, was jetzt zu tun ist. Wir servieren Getränke und Musik und freuen uns auf inspirierende Gespräche mit euch.

Wann: Freitag, 23.06.17,19.00
Wo: Plangarage auf dem sog. Dragonerareal // Mehringdamm Ecke Obentrautstrasse (U-Bhf. Mehringdamm)
Infos: stadtvonunten.de // plangarage.org

 

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Stadtforum von Unten // 26.Juni 2017 // 16:00 // Markthalle IX

gemeinsam-stadtmachen

english version see below

GEMEINSAM STADT machen?

EINLADUNG zum Berliner STADTFORUM VON UNTEN

Liebe Initiativen und Interessierte,
die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen veranstaltet am 26. Juni eine neue Ausgabe des Stadtforum Berlin unter dem Motto „Beteiligen! Wie reden wir zukünftig über Stadtentwicklung?“

Habt ihr dazu Ideen, aber keine Einladung erhalten? Oder konntet oder wolltet ihr nicht dem Aufruf der Veranstalter*innen folgen, ein Poster zu entwerfen und einzureichen, um für einen von 20 Ständen auf dem „Ideenmarkt“ ausgewählt zu werden?

Wir auch nicht. Wir möchten unsere Ideen & Erfahrungen nicht in Konkurrenz um Aufmerksamkeit zu Markte tragen, sondern mit allen Interessierten die Frage diskutieren „Welche Voraussetzungen und Ressourcen braucht beteiligende Stadtentwicklung?“ Dazu werden wir das offizielle Stadtforum nutzen und um ein unabhängiges Format ergänzen:

DAS STADTFORUM VON UNTEN.

Wir der Initiativkreis Stadtforum von Unten laden euch ein, mit uns von 16:00 – 17:30 Uhr in einem Assembly einer offenen Versammlung über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Beteiligung und Teilhabe an der Stadtentwicklung zu diskutieren.

Wann? Am 26. Juni 2017, ab 16:00 Uhr
Wo? Markthalle Neun (Kreuzberg, Eisenbahnstraße 42/43 )
Kontakt: info@stadtforum-von-unten.de

Weitere Informationen unter: http://wirbleibenalle.org/


making CITY TOGETHER?

INVITATION to the Berlin STADTFORUM VON UNTEN

Dear initiatives and interested people, The Senate for Urban Development and Housing is organizing a new edition of the Stadtforum Berlin (Berlin City Forum) taking place on 26th of June based on the slogan „Participate! How do we talk about urban development in the future?“

Have you got ideas, but didn’t get an invitation. Or weren’t able or didn’t want to follow the call of the organizers to submit a poster and to be selected for one of the 20 stands at the „Ideenmarkt“ (market of ideas)?

We neither. We don’t want to present our ideas & experiences in competition for attention, but we would like to discuss the question „Which requirements and resources does participatory urban development need?“ with all interested parties. Therefore we will use the official City Forum and complement it with an independent format:

DAS STADTFORUM VON UNTEN.

We – the Initiativkreis Stadtforum von Unten – invite you to discuss the requirements and framework conditions for participation in urban development in an open assembly from 4 to 5:30 p.m.

When? 26th of June 2017, starting at 4 p.m.
Where? Markthalle Neun (Kreuzberg, Eisenbahnstraße 42/43)
Contact: info@stadtforum-von-unten.de

further information: http://wirbleibenalle.org/

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Dragonale am Sonntag den 18.06.2017

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DRAGONALE – Nachbarschaftsfest

Sonntag 18.06.2017
13:30 bis 22:00 Uhr

MIT DABEI:

RODEO FM · ROB N´ MOE · FLEMMING BORBY & GRETA BRINKMAN · HERR ROLF · THE SCRATCHERS · ARKADE BAND · NO.ME & AINO · ISABEL NEUENFELDT · LENNARD KÖRBER · THE GROOVY CELLAR · ARNULF RATING · DER SINGENDE TRESEN · VERSUSNULL · THE INCREDIBLE HERRENGEDECK · HAVE BLUE · ELECTRIC ANTHILLMAN

Drumherum:

DAS DRAGOPOLY – SPIEL ALS SPANNENDES UPDATE MIT MUSIKALISCHER BEGLEITUNG * SPAZIERGÄNGE MIT INFORMATIONEN UND GESPRÄCHEN ZU GESCHICHTE, HISTORISCHER BEDEUTUNG SOWIE DEM DERZEITIGEM STAND DES GELÄNDES * FILMTEASER MIT INFOS * UND MANCHES MEHR

Anlass:

Im Rahmen der „DRAGONALE“ möchte die Nachbarschaftsinitiative „Dragopolis“ wie im Vorjahr über die vielfältigen Aktivitäten gemeinsam mit den vernetzten Initiativen und Gewerbetreibenden informieren. Alle setzen sich seit längerem zusammen mit der Entwicklung des sogenannten Dragonerareals und seines Umfeldes kritisch, engagiert, vielfältig und mit kreativen Aktionen auseinander.
Gemeinsame Vorstellungen für die Zukunft des Geländes sind nach der erfolgreichen Abwendung des renditeorientierten Verkaufs an Investoren u. a. der 100%ige Verbleib des Geländes in kommunaler Hand, eine gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung des Geländes mit dem Ansatz eines Modellprojektes für eine Planung „von unten“ mit entsprechender Bereitstellung von Räumlichkeiten, bezahlbarer und dauerhaft abgesicherter Wohn- und Gewerberaum sowie die Schaffung eines Ortes für eine aktive und werthaltige Erinnerungskultur vor dem Hintergrund der historischen Bedeutung des Geländes.

Kontakt: DRAGOPOLIS@GMX.DE

Flyer als .pdf


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Empfang am Haus der Statistik // 20. Mai 2017 um 15:00

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Empfang/Debatte/Party
anlässlich des Hauptstadtfinanzierungsvertrag
und der bevorstehenden Kommunalisierung des Haus der Statistik

20.Mai 2017 15 Uhr
Ort: vor dem Haus der Statistik (Ecke Otto Braun/Karl Marx Allee)

Gemäß dem am 8.5.2017 zwischen Bundesregierung und dem Land Berlin unterzeichneten Hauptstadtfinanzierungsvertrag wird das Haus der Statistik vom Land Berlin erworben. Damit ist grundsätzlich der Weg frei das Konzept der Initiative Haus der Statistik zu realisieren.

Dieser Erfolg soll gefeiert werden. Zugleich wollen wir erörtern wie es nun konkret weiter geht und welche Hürden noch zu nehmen sind.

Mit dem ganztägigen Programm nimmt der im Januar 2016 begonnene Vernetzungsprozess mit allen interessierten Akteuren nun wieder an Fahrt auf. Ein 3. großer Vernetzungsratschlag soll Ende Juni stattfinden.

Auch das Dragonerareal wurde im Hauptstadtfinanzierungsvertrag dem Land Berlin übertragen. Daher wollen wir gemeinsam mit Akteuren dieses Schwesterprojektes feiern und diskutieren.

Weitere Infos und Programm unter: https://hausderstatistik.org/

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Selbstverwaltet und Kommunal

Her mit dem Berliner Modellprojekt in Kreuzberg61 auf dem sogenannten Dragonerareal. Wir wollen dort:

100% Mieten
keine Eigentumswohnungen und Eigentumsprojekte

100% Teilhabe
ohne Eigenkapital, Einlage oder Anteilszeichnung

100% wirklich soziale Mieten
Mieten, die auch für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, tragbar sind

100% dauerhaft abgesichert
Privatisierungen werden ausgeschlossen

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