ExRotaprint

ExRotaprint ist ein Gewerbestandort in Mieterhand im Berliner Wedding. ExRotaprint schließt Spekulation und den Profit durch Eigentum aus, und richtet den Fokus auf eine heterogene Nutzung aus „Arbeit, Kunst, Sozialem“.

… mehr zu ExRotaprint

Print Friendly, PDF & Email

Heterogene Gesellschaftsstruktur ohne Ausgrenzung?

z.B. durch Erbbaurecht mit vertraglich festgelegten Zielsetzungen

Anfang

Finanzierung_ExRotaprintGrafik vom Gebäude: ExRotaprint gGmbH Projektlabor – http://www.exrotaprint.de/

Print Friendly, PDF & Email

Die ExRotaprint gGmbH finanziert die Entwicklung des Geländes durch die Vermietung der Räume. Das Vermietungskonzept sieht die langfristige Vermietung an gewerbliche Nutzungen aus den Bereichen „Arbeit, Kunst, Soziales“ vor. Weitere Einnahmen werden durch die kurzfristige Vermietung des Projektraums und der Gästewohnungen generiert.

Mit den Mieteinnahmen werden der jährlich an die Stiftungen zu entrichtende Erbbauzins, Zins und Tilgung des Baukredits, laufende Sanierungsarbeiten, sowie das komplette Management und die Entwicklung des Geländes finanziert.

Print Friendly, PDF & Email

Esso Häuser Hamburg

Die Esso Häuser waren ein Gebäudekomplex aus Wohnhäusern und einem Gewerberiegel mit Tankstelle (Esso) und Cubs im Hamburger Stadtteil St.Pauli. Nach dem Verkauf des Areals plante der Investor den Abriss des Gebäudekomplexes sowie eine Neubebauung des Areals. Die Initiative der Esso Häuser stellte sich gegen diese Planung und setzte sich für den Erhalt und die Instandsetzung der Gebäude ein. Die Bausubstanz wurde im Jahre 2013 als so marode dargestellt, dass eine Zwangsräumung stattfand. Daraufhin folgte der Abriss. Die Initiative formulierte Forderungen, welche ihrem Bild von Stadt gerecht wurden: gegen den Ausverkauf der Stadt und für eine gerechtere und soziale Stadtentwicklungspolitik, welche sich an die Bedürfnisse der Bewohner richtet. Dem entsprechend steht die Initiative auch für ein umfangreiches Beteiligungsverfahren.

… mehr zu den Essohäusern

Print Friendly, PDF & Email

Wie kann ein Projekt auch fast ohne finanzielle Ressourcen erfolgreich sein?

Viele Freiwillige

Anfang

Finanzierung_EssoHaeuser

Print Friendly, PDF & Email

Die genauen Finanzstrukturen der Initiative sind nicht bekannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Großteil der Arbeit von Freiwilligen getragen wird, welche von der Vorstellung einer gerechteren und demokratischeren Stadt geleitet werden. Zudem ist die Initiative der Esso Häuser in ein breites Netzwerk (vorwiegend aus der politisch und kulturell linken Szene wie beispielsweise, z. b. das Recht auf Stadt Netzwerk, die Rote Flora oder die FC St Pauli Fan Szene) eingebunden.

Quelle:

Print Friendly, PDF & Email

Finanzierung_klein_EssoHaeuser2

Print Friendly, PDF & Email

Kalkbreite

Auf einer Tramabstellanlage entstand 2014 der Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite der Züricher Genossenschaft Kalkbreite. Hierbei entstand Wohnraum für über 260 Personen sowie Gewerbe-, Dienstleistungs- und Kulturräume mit rund 200 Arbeitsplätzen. Günstige Mieten, ein breites Angebot unterschiedlicher Wohnungsgrössen und -typen und eine Vielfalt an Räumen zur gemeinschaftlichen Nutzung sind eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte soziale Durchmischung und die Integration in die Quartiersstruktur.

… mehr zur Kalkbreite

Print Friendly, PDF & Email

Wofür wollen wir bezahlen?

Die Non-Profit-Waage

Anfang
Finanzierung_Kalkbreite

Print Friendly, PDF & Email

Die Tätigkeit der Genossenschaft ist gemeinnützig – der Ertrag besteht fast ausschließlich aus den Mietzinsen. Aus ihnen muss der Aufwand für Kreditzinsen, Fondseinlagen für Erneuerung und Amortisation, Abgaben, Verwaltung, Unterhalt etc. beglichen werden. Den grössten Teil des benötigten Anteilkapitals müssen die Wohnungs- und GewerbemieterInnen mit dem proportional zur beanspruchten Nutzfläche berechneten Pflicht-Anteilkapital (216 €/m2 – Pflichtanteil mind. 830 Euro) einbringen. Daneben halten auch Genossenschaftsmitglieder, die nicht in der Kalkbreite wohnen (Mitgliederstand Mai 2016: 1300) sowie ein Dutzend Züricher Wohnbaugenossenschaften und die Stadt Zürich einen Teil des Anteilkapitals.

Monatlich ist ein Mietzins (Staffelung nach Zimmeranzahl, Geschoß, Orientierung) mit Nebenkosten und ein Solidaritätsbeitrag zu zahlen.Das Anteilkapital wird gemäß Statuten nicht verzinst. Alle Mietenden beteiligen sich an einem Solidaritätsfonds und an den Grundkosten der gemeinschaftlichen Einrichtungen. Kooperationen und Partnerschaften mit sozialen Institutionen fördern die Durchmischung und Chancengleichheit.

Quellen:

Print Friendly, PDF & Email

Finanzierung_klein_Kalkbreite

* Einlagen, Gelder, die als kurz- oder mittelfristige Geldanlage bei einem Kreditinstitut gegen Verzinsung eingelegt und nicht auf ein Spar- oder Kontokorrentkonto verbucht werden
** Berechnet auf eine 38m2 1,5 Zimmer-Wohnung bei einer monatlichen Miete von 1.010 CHF

Print Friendly, PDF & Email