Bild: Kiss, Andras. 2010 // Flickr

Bild: Kiss, Andras. 2010 // Flickr


pdf-icon

ExRotaprint

ExRotaprint ist ein Gewerbestandort in Mieterhand im Berliner Wedding. ExRotaprint schließt Spekulation und den Profit durch Eigentum aus, und richtet den Fokus auf eine heterogene Nutzung aus „Arbeit, Kunst, Sozialem“.

… mehr zu ExRotaprint

Print Friendly, PDF & Email

Grundsätze und Ziele per Vertrag?

z.B. durch Schaffung einer Plattform

Anfang

Entscheidung_ExRotaprint

Print Friendly, PDF & Email

Die Gründung der ExRotaprint gGmbH wurde mehrheitlich von den Mieter*innen auf dem Gelände beschlossen. Die gGmbH hat derzeit 10 Gesellschafter*innen, die meisten sind Mieter*innen auf dem Gelände. 11ter Gesellschafter ist der RotaClub e.V., der Verein aller Mieter*innen. Die ExRotaprint gGmbH verantwortet die Entwicklung des Geländes in allen Aspekten. Die Gesellschafter*innen und der Vorstand des Vereins treffen sich einmal im Monat, die tägliche Arbeit an der Projektentwicklung leistet ein Planungsteam aus 2 Gesellschafter*innen und 2 Architekten.

Der RotaClub e.V. hat ein pauschalisiertes Stimmrecht in der gGmbH und ist die Plattform für die Mieter*innen, die nicht Gesellschafter*innen geworden sind. Der Eintritt in den Verein ist für die Mieter*innen nicht zwingend, ermöglicht jedoch die Mitbestimmung in der gGmbH. Der Vereinsvorstand hat den gleichen Einblick in die gGmbH wie die Gesellschafter*innen.

Print Friendly, PDF & Email

Entscheidung_klein_ExRotaprint

Print Friendly, PDF & Email
Gelände der Esso Häuser (2015) © Tuğçe Demir

Gelände der Esso Häuser (2015) © Tuğçe Demir


pdf-icon


Esso Häuser Hamburg

Die Esso Häuser waren ein Gebäudekomplex aus Wohnhäusern und einem Gewerberiegel mit Tankstelle (Esso) und Cubs im Hamburger Stadtteil St.Pauli. Nach dem Verkauf des Areals plante der Investor den Abriss des Gebäudekomplexes sowie eine Neubebauung des Areals. Die Initiative der Esso Häuser stellte sich gegen diese Planung und setzte sich für den Erhalt und die Instandsetzung der Gebäude ein. Die Bausubstanz wurde im Jahre 2013 als so marode dargestellt, dass eine Zwangsräumung stattfand. Daraufhin folgte der Abriss. Die Initiative formulierte Forderungen, welche ihrem Bild von Stadt gerecht wurden: gegen den Ausverkauf der Stadt und für eine gerechtere und soziale Stadtentwicklungspolitik, welche sich an die Bedürfnisse der Bewohner richtet. Dem entsprechend steht die Initiative auch für ein umfangreiches Beteiligungsverfahren.

… mehr zu den Essohäusern

Print Friendly, PDF & Email

Was macht eine Initiative stark?

demokratisch, kollektiv mit Öffentlichkeitsrückhalt

Anfang

Entscheidung_EssoHaeuser

Print Friendly, PDF & Email

Die Initiative ist ein Zusammenschluss von Mieterinnen, Gewerbetreibenden, Nachbarinnen und solidarischen Aktiven im Stadtteil, die eine ähnliche Vorstellung von gemeinschaftlichem Zusammenleben haben. So werden die Entscheidungen demokratisch im Kollektiv getroffen und von der Initiative in die Öffentlichkeit getragen.

Quelle:

Print Friendly, PDF & Email

Entscheidung_klein_EssoHaeuser

Print Friendly, PDF & Email
1. Bild: Nachname, Vorname. 2010 // Link

Bild: Nachname, Vorname. 2010 // Link


pdf-icon


Kalkbreite

Auf einer Tramabstellanlage entstand 2014 der Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite der Züricher Genossenschaft Kalkbreite. Hierbei entstand Wohnraum für über 260 Personen sowie Gewerbe-, Dienstleistungs- und Kulturräume mit rund 200 Arbeitsplätzen. Günstige Mieten, ein breites Angebot unterschiedlicher Wohnungsgrössen und -typen und eine Vielfalt an Räumen zur gemeinschaftlichen Nutzung sind eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte soziale Durchmischung und die Integration in die Quartiersstruktur.

… mehr zur Kalkbreite

Print Friendly, PDF & Email

Wie muss es organisiert sein, dass es allen Beteiligten möglich ist, sich in kulturellen, sozialen, politischen Initiativen, aber auch in Budget- Bau- und Unterhaltsfragen zu involvieren?

Teil eines Ganzen – mit speziellen Kontaktstellen
z.B. ein Gemeinrat als monatlich tagendes Entscheidungs- und Planungsforum, oder auch eine Ombudstelle oder Revisionsstelle

Anfang

Entscheidung_Kalkbreite

Print Friendly, PDF & Email