Garten und Möbel geräumt – kommt zum WiderAufbau! // 14.08. um 14:00 #Dragonerareal

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Bild: Der Garten nach der Räumung, eine einsame Dramate wartet auf Gesellschaft.

BImA versus Alle

In den letzten Tagen hat sich die BImA zum Stillstand im Verkaufskrimi des sogenannten Dragonerareals bekannt. Was wir befürchtet haben, bestätigt sich: Man hat den Kaufvertrag über 36 Millionen Euro nicht rückabgewickelt, weil man gar nicht will und immer noch hofft das Gelände an den Höchstbietenden zu verkaufen. Dass die Länderfinanzminister_innen dieser Privatisierungspolitik letzten Herbst in der Abstimmung im Finanzausschuss des Bundesrats eine klare Absage erteilt haben, interessiert dabei offenbar nicht – an demokratische Entscheidungen fühlen sich Finanzminister Schäuble und seine Behörde nicht gebunden. Jürgen Gehb, Vorstandsvorsitzender der BImA meint seine Behörde verteidigen zu müssen: „Wir sind keine Spekulanten“. Wir meinen: Doch, genau das seid ihr, wenn unsere Nachbarschaften meistbietend verkauft werden.

 

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Sitzmöbel und Garten luden zum verweilen ein, ganz ohne Stillstand.

BImA versus Stadtteilwohnzimmer

Weil von Seiten der BImA der Stillstand bei der Umgestaltung des sogenannten Dragonerareals verordnet war, hat Stadt von Unten in letzter Zeit schon mal selbst angefangen: Zusammen mit Nachbar_innen haben wir einen eigenen Garten angelegt, den „DraGarten“, in dem schon erste Dramaten zu ernten waren. Gemeinsam mit Nachbar_innen bauten wir Möbel aus Paletten, um so ein Stadtteilwohnzimmer entstehen zu lassen. Beides wurde nun von der BImA geräumt – Möbel und Garten sind weg. Wir haben einen öffentlichen Raum so gestaltet, dass er nutzbar wird – wir haben begonnen einen neuen Stadtteil zu säen. Was passt der BImA daran nicht? Warum bekommen wir den seit lange geforderten Kiezraum auf dem Gelände nicht, in dem über die Zukunft des Dragonerareals beraten werden soll?

Was tun?

Diesen Umgang mit unserer gemeinsamen Planung von Unten wollen wir uns nicht gefallen lassen.

Wir laden zum gemeinsamen Wiederaufbau ein! Am Sonntag, 14.August, um 14 Uhr schrauben wir wieder Hochbeete und Paletten-Sofas zusammen  und eignen uns an was uns sowieso gehört: 4,7 Hektar öffentliches Grundstück! Treffpunkt: 14 Uhr vor der LPG oder später hinter dem Finanzamt, am südöstlichen Ende des Geländes

Weitersagen!

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Auch für den August finden sich noch ein paar Pflänzchen die einen Platz suchen.

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2 Comments

  1. Pingback: Videobeitrag im Stadtteilwohnzimmer im #Dragarten auf dem #Dragonerareal | Stadt von Unten

  2. Pingback: „Verbotene Eigenmacht“ am #Dragonerareal: Stadtteilwohnzimmer geräumt zum Zweiten | Stadt von Unten

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