FILMPREMIERE: »DRAGONA2320« am Do, 23.01.2020 @ClubGretchen

Wie werden Kreuzberg und das Dragonerareal im Jahr 2319 aussehen? Wie werden Menschen zusammenleben? Was wird mit dem Klimawandel los sein? Was werden die Menschen essen, welche Sprache werden sie sprechen, in welchen Häusern werden sie wohnen?

Im Rahmen des  Science-Fiction-Film-Workshop Dragonerareal 2319 begaben sich Jugendliche gemeinsam mit SCIFIKO COLLECTIVE, Stadt von Unten und CUCuwohnen auf eine Reise in die Zukunft. Die Künstler Todosch Schlopsnies und Federica Teti bauten mit den Jugendlichen die Kulissen dazu.

Dieser Film ist dabei entstanden! Kommt vorbei!

Do., 23.1. | 18 Uhr | Einlass 17:45
Club GRETCHEN, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin

//// Unterstützt durch Kubinaut

Mehr Informationen zum Science-Fiction-Film-Workshop findet ihr auf der Website von Stadt von Unten und der S27 Kunst und Bildung.

Revolution – Räte – Republik: Aufbrüche ins Heute. – Lesung @clubGretchen am 12.01.2020

Geschichts- und Lernort Dragonerareal

Musik | Szenische Lesung | Vortrag | Diskussion

++ zum 101. Jahrestag der politischen Morde auf dem Gelände der damaligen Garde-Dragonerkaserne ++

Die Nachbarschaftsinitiative Dragopolis, die Initiativen Geschichtsort Januaraufstand und Upstall Kreuzberg sowie weitere Engagierte im Geschichts- und Lernort-Kreis laden herzlich ein:
Revolution – Räte – Republik: Aufbrüche ins Heute.

Unter Mitwirkung von:

  • Ottokar Luban (Historiker und Sekretär der internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft)
  • Ralf Hoffrogge (Historiker und Aktivist des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen enteignen“)
  • Isabel Neuenfeldt (Musikerin)
  • Robert Rating und Mazyar Rahmani von S.K.E.T. (Schnelle kulturelle Eingreiftruppe)

Kontakt zur Initiative: dragopolis@gmx.de
Informationen unter www.dragopolis.de 
Flyer als .pdf

Dragonerareal 2319 – Ein Science-Fiction Filmworkshop für Jugendliche

 

Wie werden Kreuzberg und das Dragonerareal im Jahr 2319 aussehen? Wie werden Menschen zusammenleben? Was wird mit dem Klimawandel los sein? Was werden die Menschen essen, welche Sprache werden sie sprechen, in welchen Häusern werden sie wohnen?

Wir werden uns gemeinsam auf Zukunftsreise begeben und einen Science-Fiction-Kurzfilm drehen!

Wer schon immer ein Drehbuch schreiben, Ton- und Lichttechnik machen, Stop-Motion-Animation lernen, Kostüme entwerfen oder Schauspielen wollte ist in diesem Workshop genau richtig! Wir werden gemeinsam das Areal erkunden, Grundlagen der Science-Fiction kennenlernen und uns über aktuelle Entwicklungen in der Stadt austauschen. Am Ende der ersten Woche soll unser Drehbuch fertig sein. Die zweite Woche werden wir mit dem Filmdreh verbringen.

Bereit für die Zeitreise? Wir freuen uns auf Dich!

Was? Kostenloser Filmworkshop
Wann? In den Herbstferien, vom 7. bis 18. Oktober, Montag bis Freitag 12-17 Uhr.
Wo? Plangarage Dragonerareal, Mehringdamm
Mit wem? Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren

Wir sprechen auch Englisch, Türkisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Melde dich gerne bei uns, wenn du Lust auf den Workshop hast, auch wenn du wenig deutsch sprichst.

Ihr könnt euch unter info@stadtvonunten.de anmelden. 

Hier geht’s zum Teaser, den wir auf der Dragonale mit Kindern und Jugendlichen gedreht haben. 

Hier kommt ihr zu dem Rückblick unserer letzten Projektwoche.

Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung ermöglicht.

 

DEMO: Richtig deckeln, dann enteignen. // 03. Oktober 2019 um 13:00 // #Alexanderplatz am Haus des Lehrers

Deckel und Töpfe: Mietenwahnsinn wird endlich Einhalt geboten

Seit über 10 Jahren fordert die Berliner Mieter*innenbewegung „Hoch mit den Löhnen, runter mit der Miete“ – auf der Straße lautstark unterstützt von Kochtöpfen und Deckeln. Mit dem Vorschlag des Mietendeckels aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sah es zwischenzeitlich so aus, als würde die zweite Forderungen endlich in die Tat umgesetzt: Die Mietsteigerungen, durch die schon so viele ihr Zuhause verloren haben und die nur dem Profit dienen, hätten nach dem ersten Referentenentwurf aus der Senatsverwaltung zurückgenommen werden können. Das ist richtig, denn dann könnten sich Berlin wieder alle leisten. Statt Spekulation zu befördern, soll die Regierung die Interessen der Mieter*innen der Stadt und damit 80% der Bevölkerung in den Vordergrund stellen. Dass demnach Vermieter*innen statt Mieter*innen Härtefallanträge hätten stellen müssen, wenn sie durch diese Absenkung in finanzielle Schwierigkeiten geraten wären, ist konsequent: das Grundbedürfnis Wohnen steht über der Ware Wohnraum.

Aber durch die Gegenkampagne von Immobilienlobby, rechten Oppositionsparteien und Teilen der Presse haben SPD, Linke und Grüne nun offenbar kalte Füße bekommen und den Mietendeckel an entscheidenden Stellen wieder aufgeweicht: Mietobergrenzen sollen höher liegen, Mieterhöhungen bei Modernisierung weiter möglich und Mietabsenkung nur noch in bestimmten Fällen möglich sein. Ein leicht verbesserte Mietpreisbremse ist aber nicht das, was r2g vereinbart hat und was die Mieter*innenstadt Berlin erwarten kann: Wir brauchen den radikalen Mietendeckel mit einem stadtweiten Mietenstopp!

Zudem soll der Mietendeckel gerade nicht im sozialen Wohnungsbau gelten, wo in den letzten Jahren in vielen Häusern besonders starke Mietsteigerungen das Leben der ärmsten Berliner*innen zur Hölle gemacht haben. Deshalb fordern wir einen Mietendeckel auch für den sozialen Wohnungsbau!

Auch beim Neubau gilt der Mietendeckel nicht. Dabei wissen wir doch schon lange: es fehlt an bezahlbarem Neubau, nicht an dem teuren, der überall gebaut wird. Wenn eine Mietobergrenze bestimmte Wohnungsmarktakteure also davon abhält zu bauen: kein Problem – um so mehr Platz für den wirklich bezahlbaren, dauerhaft abgesicherten kommunalen und selbstverwalteten Wohnraum den wir brauchen.

Und: Auch der beste Deckel braucht einen Topf, auf den er passt. Der Mietendeckel muss von vielen weiteren Maßnahmen begleitet werden: Enteignung großer Wohnungsunternehmen, Neubau von 100% wirklich bezahlbaren, dauerhaft unprivatisierbaren kommunalen Wohnungen in der gesamten Stadt und Demokratisierung von Planungsverfahren und den Institutionen der Wohnraumversorgung. Mietendeckel und Enteignung schaffen die Voraussetzungen dafür, Immobilien und Boden aus der Kapitalverwertung rauszuziehen. Auch für den Neubau von Wohnungen müssen wir neue Modelle des Gemeineigentums in demokratischer Selbstverwaltung durch Stadtgesellschaft und Mieter*innen entwickeln und durchsetzen.

Für all das geht es am 3. Oktober auf die Straße: Die Demonstration „Richtig deckeln, dann Enteignen“ starte auf dem Alex (Haus des Lehrers) um 13 Uhr. Wir sind dabei. Kommt auch, bringt eure Nachbar*innen, Freund*innen und Kolleg*innen mit – denn bezahlbarer Wohnraum geht uns alle an und ohne Druck reagiert die Politik nicht.

Aufruf zum Global Climate Strike am 20. September

Auf die Straße für eine klimagerechte Stadt

Um die Klimakatastrophe abzuwenden, müssen sich auch unsere Städte radikal verändern. Unsere Lebensweise und die Art, wie unsere Städte gebaut sind, verursachen CO2-Emissionen, die nur durch einen schnellen und umfassenden sozial-ökologischen Wandel signifikant reduzierbar sind. Hierfür müssen wir insbesondere in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung umdenken.

Der Energieverbrauch in unseren Haushalten ist eine der Hauptquellen von CO2-Emissionen. Richtiges Heizen ist wichtig, jedoch spielt die Gebäudedämmung die entscheidende Rolle. In unsanierten Gebäuden mit geringer Energieeffizienz muss mehr geheizt werden, was heute vor allem durch fossile Brennstoffe geschieht. Das verursacht einerseits Emissionen und andererseits Kosten für die Mieter_innen. Energieeffiziente Gebäude sind ein essenzieller Baustein in Richtung klimagerechter Stadt. Momentan werden die Kosten für energetische Modernisierungen auf die Mieter_innen umgelegt und dienen als Instrument für Mietsteigerung und Verdrängung. Modernisierungen ohne Umlagen auf die Mieter_innen wurden bisher nur von städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften umgesetzt. Profitorientierte Immobilienunternehmen stehen einer sozialverträglichen und klimagerechten Transformation also im Weg. Auch aus sozial-ökologischer Perspektive ist die Enteignung von Immobilienunternehmen und die Vergesellschaftung der Häuser ein notwendiger Schritt.

Emissionen durch Autos sind eine weitere Baustelle in den Städten. Neben dem Flugzeug sind Autos die Fortbewegungsmittel, die am meisten CO2 verursachen. Dies liegt auch daran, dass meist nur eine Person im Wagen sitzt – und damit vermutlich in den Städten vor allem im Stau steht. Das Auto gefährdet somit nicht nur die Umwelt und unsere Gesundheit, sondern beansprucht durch flächendeckendes Straßennetz und Parkplätze auch viel zu viel Platz im öffentlichen Raum. Um das Auto verzichtbar zu machen, braucht es neue, kollektive Mobilitätskonzepte, die für alle zugänglich und bezahlbar sind. Der Ausbau von Radwegen, kostenloser ÖPNV und fußgängerfreundliche Planung sind in anderen Großstädten bereits Standard. Damit wäre auch Raum für weniger Versiegelung und mehr grün in der Stadt. Das wird in der Zukunft auch deshalb wichtig sein, weil der Klimawandel Städte in sogenannte Hitzeinseln verwandeln wird.

Auch aus der industriellen Landwirtschaft und unseren (urbanen) Ernährungssystemen entstehen massive Emissionen. Das liegt an dem hohen Konsum von tierischen Lebensmitteln, aber auch an industrieller Verarbeitung, langen Transportmitteln, Kühlung in den Supermärkten und schließlich einer riesigen Lebensmittelverschwendung. Die industrielle Landwirtschaft produziert zwar billig, aber mit erheblichen ökologischen und sozialen Kosten. Klimagerechte Ernährung – also: der Konsum von regionalen, ökologischen Lebensmitteln – ist aktuell eine Klassenfrage und für viele Mieter_innen viel zu teuer – jedenfalls solange unsere Mieten so hoch und unsere Löhne so niedrig sind. Daher brauchen wir dringend eine Agrar- und Ernährungswende, die nicht nur Lebensmittel anders produziert, sondern auch für alle zugänglich macht. Die Vision der klimagerechten Stadt könnte regionale Ernährungssysteme, urbane Landwirtschaft und Kiezkantinen beinhalten.

Es ist essenziell, die soziale Dimension des Klimawandels mitzudenken, damit klimafreundliche Maßnahmen nicht zum Instrument zur Verschärfung von sozialer Ungleichheit werden. In Angesicht der Katastrophe ist es angemessen klar zu benennen, dass es für einen sozial gerechten und ökologischen Wandel der Überwindung des profitorientierten Wirtschaftssystems braucht, der durch seinen Wachstumszwang diese Krise verursacht hat.

Das ist alles zu teuer? Dafür gibt’s kein Geld in Zeiten von Schuldenbremse & Co? Das stimmt nur, wenn das Geld weiter in Form von Profiten in die Taschen einiger weniger wandert. Enteignung, Vergesellschaftung und Umverteilung wären klimaeffiziente Maßnahmen und würden es möglich machen, die gesellschaftlichen Veränderungen auf den Weg zu bringen, die wir im Laufe des nächsten Jahrzehnts unbedingt brauchen, um die Klimakrise noch abzuschwächen.

Zuletzt: Städte sind nicht nur Orte, in denen Emissionen reduziert werden müssen. Städte werden die Orte sein, in denen der Teil der globalen Bevölkerung wohnen wird, der an anderen Orten keine Lebensgrundlage mehr hat. Die Klimakrise wird Flucht und Migration nach Europa und in andere Wohlstandszentren in einem ganz anderen Maßstab auslösen. In Zeiten des Klimawandels brauchen wir solidarische Städte. Am 20. September fangen wir damit an – auf die Straße für eine klimagerechte Stadt!

Kommt zur Demo am Global Climate Strike am 20. September!
Ort: Brandenburger Tor
Zeit: 12 Uhr

Für Aktionen des zivilen Ungehorsams, schließt Euch dem Demo-Rave ab 15 Uhr am Potsdamer Platz an und achtet auf Fahnen und andere Symbole. Für alle Infos, folgt dem Hashtag #UngehorsamfürAlle!

Zusätzliche Informationen findet ihr hier:
https://www.klima-streik.org

Die 4. Dragonale! // Sonntag, den 01.09.2019

Die 4. Dragonale!

Am Sonntag, den 01.09.2019, 

ist es wieder soweit!

Von 14:00 bis 22:30 Uhr findet auf dem Hof und im Saal des Clubs „GRETCHEN“ sowie drum herum auf dem Dragonerareal zum vierten Mal das Nachbarschaftsfest „DRAGONALE“ statt.

Die „Nachbarschaftsinitiative Dragopolis“ möchte in Zusammenarbeit  mit der „Initiative Kreativ Haus Kreuzberg“ und dem Club „GRETCHEN“mit euch feiern. Wie immer ist der Eintritt frei, über Spenden freuen sich die Beteiligten natürlich sehr.

Es gibt wieder ein vielfältiges Musikprogramm auf den verschiedenen Bühnen, eine Theateraufführung und eine Filmvorführung sind ebenfalls geplant. Weiteres ist derzeit noch in der Vorbereitung, lasst euch überraschen!

Das Fest wird in diesem Jahr anteilig von der Musicboard Berlin GmbH im Förderprogramm „Pop im Kiez“ gefördert. Zu dessen Hintergrund wie auch zur aktuellen Situation im Modellprojekt Rathausblock wird es Informationen und Stände – u.a. auch von den verschiedenen vernetzten Initiativen – geben.

Für leckeres Essen wird auch gesorgt, kalte Getränke gibt es am Tresen vom „Gretchen“. 

Die „Nachbarschaftsinitiative Dragopolis“ in Zusammenarbeit  mit der „Initiative Kreativ Haus Kreuzberg“ und dem Club „GRETCHEN“ freuen sich auf Euch!

Ort:

Club Gretchen / Obentrautstr. 19 – 21,

10963 Berlin – Kreuzberg / U Mehringdamm bzw. Hallesches Tor

 

Kontakt / Infos: info@dragopolis.de und https://www.dragopolis.de/

Plakat zur Veranstaltung mit weiteren Infos als .pdf

SPD: L’état, c’est moi! SPD boykottiert Modellprojekt am Dragonerareal // Pressemitteilung vom 02.08.2019

Die Modellprojektvorstellung der SPD Berlin. Nen paar Rigipsplatten und nen bischen Absperrband. Hauptsache es geht schnell.

SPD: L’état, c’est moi!
SPD boykottiert Modellprojekt am Dragonerareal

Es ist erst wenige Wochen her, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die BIM und die WBM gleichberechtigt mit zivilgesellschaftlichen Initiativen eine Kooperationsvereinbarung zur modellhaften Entwicklung des Dragonerareals unterzeichnet haben. Ein positives Beispiel für eine kooperative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung unter zivilgesellschaftlicher Beteiligung.

Doch scheinbar ist der SPD sich nicht zu schade, diesen Prozess zu nutzen, um gegen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bezirk und Zivilgesellschaft zu schießen: der vereinbarte Baubeginn 2021 sei zu spät. Wie ein früherer Termin jedoch überhaupt zustande kommen soll, bleibt das Geheimnis der SPD. Denn das städtebauliche Werkstattverfahren ist gerade erst angelaufen, denkmalpflegerische Vorgaben und die Bereinigung des Geländes von Altlasten und die Erschließung brauchen ihre Zeit.

Zur Erinnerung: Die Privatisierung des Geländes wurde 2015 durch den Druck zivilgesellschaftlicher Initiativen verhindert. Seitdem stand die Übertragung ans Land Berlin aus. Sie wurde erst im Sommer 2019 und damit knapp vier Jahre später vollzogen. Auch der zwischenzeitliche Wechsel im Bundesfinanzministerium zu einem SPD-Genossen beschleunigte die Übertragung nicht. Es wirkt also wie Hohn, wenn der Finanzsenat laut Morgenpost nun verlauten lässt: „Man habe die Übertragung des Dragonerareals an das Land Berlin schließlich selbst schnellstmöglich abgewickelt.“

Offenbar geht es der SPD nicht wirklich darum, den Bau von Wohnungen um ein paar Monate zu beschleunigen. Die breite zivilgesellschaftliche Beteiligung ist ihr ein Dorn im Auge. Sie agiert frei nach dem Motto: der Staat bin ich – l’état, c’est moi!

Die Initiative Stadt von Unten dazu:

„Wenn die SPD aus fadenscheinigen Gründen gegen die Kooperation schießt, schießt sie sich nur selbst ins Bein.“

  • Pressemitteilung als .pdf

ZusammenKüche in der #Plangarage // 10.08.2019 ab 10 Uhr

WIR WOLLEN EUCH EINLADEN ZU KOCHEN, KÜCHENBAU UND KIEZDINNER AM SAMSTAG, DEN 10. AUGUST 2019!

Im Juni haben wir eine mobile Küche gebaut und mit euch ein phänomenales Dinner gezaubert! Vielen Dank für dieses wunderbare Wochenende! Im August wollen wir mit euch Küche & Bar mit Lichtern und Farbe zum Leuchten bringen und anschließend bei einem Kiezdinner einweihen.

Ab 10.00 Uhr
BAUBEGINN: Mit Beleuchtung und Farbe werden Bar und Küche schön. Unterstützt werden wir von den Selbstbau-Expert*innen von ConstructLab und Wiebke.
Parallel heißt es wieder: Dinner planen!

13.00 Uhr
AREALSPAZIERGANG: Warum steht da eine Burg? Wo ist der Kiezraum? Und vor allem: Wo ist hier der Raum für eure Wünsche und Ideen?

19.00 Uhr
DINNER UND MUSIK! Wir wollen schlemmen und mit euch auf gute Nachbarschaft anstoßen! Anschließend laden wir an die Bar zu Musik und tiefsinnigen Gesprächen: Was für eine Nachbarschaft entsteht hier? Was wollt ihr hier tun – heute, bald, in Zukunft? Taj Ji? Kochen? Wohnen? Und wie können wir gemeinsam den Raum dafür schaffen?

BRINGT EURE IDEEN, WERKZEUGE, KOCHUTENSILIEN, TELLER, BESTECK UND MUSIKINSTRUMENTE MIT!

Die mobile Küche wird in Zukunft im Rathausblock unterwegs sein – für alle, die dort kochen, planen, sich treffen und die neue Nachbarschaft mitgestalten wollen. Wenn ihr als Gruppe oder Nachbar*innen dabei sein wollt bei dem, was auf dem Dragonerareal entsteht, kommt vorbei!

Eine Veranstaltung vom Vernetzungstreffen Rathausblock, der ZusammenStelle und ConstructLab in der Plangarage

Der Workshop wird durch den Kiezfonds Rathausblock gefördert.

Sommersause von unten // 20.09.2019 ab 20 Uhr

 

Stadt von Unten lädt zur Sommersause in der Plangarage. Nach unserem jahrelangen Kampf gehört das Grundstück des Dragonerareals endlich dem Land Berlin. Zur Frage wie es nun vergesellschaftet werden kann, haben wir eine Kooperationsvereinbarung mit Vertreter*innen von Bezirk, Senat und anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen erarbeitet, die ebenfalls dieses Jahr unterzeichnet wurde. Noch sind zwar nicht 100% unserer Forderungen erfüllt, aber wir wollen diese gemeinsam erreichten wichtigen Zwischenschritte trotzdem schon mal mit euch feiern und uns so bei allen Unterstützer*innen und Freund*innen bedanken.

Dazu laden wir euch herzlich in die Plangarage ein, sie ist umgestaltet und erwachsen geworden. Kommt vorbei zu kalten Getränken und Musik und lasst uns gemeinsam den Ausklang des Sommers begehen! 

Wann: Freitag, 20. September, ab 20 Uhr

Wo: Plangarage

In Gedenken an Felicita Reuschling

Feli als Moderatorin (rechts im Bild) bei einer Veranstaltung im Rahmen des urbanize 2018

 
Felicita Reuschling
(1.3.1967 – 29.6.2019)

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Vor einigen Wochen hat uns eine traurige Nachricht erreicht: Feli, die sich im letzten Jahr stark in unsere Initiative eingebracht hat, ist nach kurzer Krankheit gestorben. Wir haben viele schöne Stunden geteilt, laue Sommerabende auf dem Dragonerareal gemeinsam verbracht, Diskussionen geführt und vieles zusammen auf den Weg gebracht. Ihr plötzlicher Tod erschüttert uns. In tiefer Trauer gedenken wir Ihrer wichtigen Beiträge als Moderatorin, Kuratorin, als Autorin zur feministischen und stadtpolitischen Debatte, als Weggefährtin. Die stadtpolitische Bewegung ist um eine Aktivistin ärmer und wir um eine Freundin.

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