Die Tätigkeit der Genossenschaft ist gemeinnützig – der Ertrag besteht fast ausschließlich aus den Mietzinsen. Aus ihnen muss der Aufwand für Kreditzinsen, Fondseinlagen für Erneuerung und Amortisation, Abgaben, Verwaltung, Unterhalt etc. beglichen werden. Den grössten Teil des benötigten Anteilkapitals müssen die Wohnungs- und GewerbemieterInnen mit dem proportional zur beanspruchten Nutzfläche berechneten Pflicht-Anteilkapital (216 €/m2 – Pflichtanteil mind. 830 Euro) einbringen. Daneben halten auch Genossenschaftsmitglieder, die nicht in der Kalkbreite wohnen (Mitgliederstand Mai 2016: 1300) sowie ein Dutzend Züricher Wohnbaugenossenschaften und die Stadt Zürich einen Teil des Anteilkapitals. Monatlich ist ein Mietzins (Staffelung nach Zimmeranzahl, Geschoß, Orientierung) mit Nebenkosten und ein Solidaritätsbeitrag zu zahlen.Das Anteilkapital wird gemäß Statuten nicht verzinst. Alle Mietenden beteiligen sich an einem Solidaritätsfonds und an den Grundkosten der gemeinschaftlichen Einrichtungen. Kooperationen und Partnerschaften mit sozialen Institutionen fördern die Durchmischung und Chancengleichheit.