Selbstverwaltet und Kommunal – Grand Hotel – Entscheidung:Text

Zur treuhänderischen Bewirtschaftung schließen GSE und Bezirksamt einen Grundstückstreuhand- und Auflassungsvertrag auf Grundlage des GSE-Treuhandvertrages mit dem Land Berlin. Die Treugeber der GSE, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und die Senatsverwaltung für Finanzen, müssen dem Grundstückstreuhand – und Auflassungsvertrag zustimmen. Bei tr

Die Hoteliers, die Unterstützer*innen, die aktiv im Grandhotel mitarbeiten sind die Organisator*innen des Projektes. Die anderen fomal beteiligten Akteure ( Diakonie, Regierung) stehen eher im Hintergrund. Neben einem Kernteam, das das Projekt initiiert und von Anfang an begleitet haben, sind die Hoteliers eine bewegliche, veränderliche Gruppe, die zusammen basisdemokratisch Entscheidungen trifft. In den regelmäßigen Plena steht allen Helfer*innen die Möglichkeit offen, die anstehenden Fragen mit Rücksprache mit zu entscheiden – unabhängig von Dauer und Intensität ihres Engagements. Wichtig ist hier Verbindlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Alle, die die Entscheidung treffen, das Haus zu nutzen ( Arbeitende, Bewohner*innen und Besucher*innen) sind Mitgestalter*innen des Prozesses.

Rechtsform ist nicht gleich interne Organisation: Eher aufgrund formaler Anforderungen und steuerlicher Vorteile wurde im Juli 2012 der gemeinnützige Verein „Grandhotel Cosmopolis“ gegründet. In der Praxis hat der Vorstand die Verantwortung, aber nicht die Entscheidungshoheit.

Am Mittagstisch, bei dem Menschen mit höchst unterschiedlichen (kulturellen, gesellschaftlichen und Bildungs-) Hintergründen vereint sind, entsteht die Atmosphäre, in der sich alle wohl fühlen, sich zu informieren und die eigene Meinung einzubringen.

euhänderischer Bewirtschaftung durch die GSE kann der kommunalpolitische Einfluss des Bezirks erhalten bleiben.