Selbstverwaltet und Kommunal – Esso Häuser – Eigentum:Text

Die Inititative ESSO-Häuser vertritt die Ansicht, dass Stadt nicht der Profitmaximierung unterworfen werden darf. Vielmehr sollte die Stadtentwicklung sich nach den Bedürfnissen der Bürger*innen richten. Dass dies möglich ist und auch auf die Stadtplanung Einfluss nehmen kann, zeigt der Erfolg der Initiative:
Auf Grundlage des breiten Protestes aus der Stadtteilbevölkerung, wurde ein Beteiligungsprozess gestartet und darin die Ausschreibung eines städtebauliches Wettbewerbs erarbeitet. 4 Vertreterinnen aus verschiedenen Stadtteilinitiativen wurden im Anschluss daran Teil der Jury.
“Einmischen lohnt sich! Fast 60% der Wohnungen entstehen als geförderte Wohnung, es wird keine Eigentumswohnungen geben und im Gewerbebereich sind viele Flächen für quartierbezogene Nutzung und für eine soziale Infrastruktur vorgesehen.”
Sabine Stövesand, Anwohnerin und Mitglied der Initiative ESSO-Häuser, sowie Jurymitglied: „Wir werden die Entwicklungen auch weiterhin aktiv und kritisch begleiten. Denn der städtebauliche Wettbewerb ist nur der Anfang. Die nun folgenden Konkretisierungen, zum Beispiel, ob es nachhaltige und lange Bindungen für den sozialen Wohnungsbau dort gibt, und die reale Umsetzung sind entscheidend.“
Aus der Pressemitteilung der Initiative ESSO-Häuser am 23.09.2016

Hier wird deutlich gemacht, dass sozial langfristig abgesicherte Räume und bezahlbaren Mietpreise in den poltiischen Rahmenbedingungen, Struktur und Betrieb verankert werden müssen und sich nicht nur aus vielfältigen städtebaulichen Programmen, Formen und Freiräumen ergeben. Dies möglich zu machen, wird die Initiative weiterhin verfolgen. Esso Häuser