Stadt von Unten

Wir sind BewohnerInnen und MieterInnen dieses Stadtteils und dieser Stadt, (Haus-) Projektgruppen und stadtpolitische Initiativen, Architekten und Projektentwicklerinnen, Stadtforscherinnen und Soziologen, Erwerbslose, Aktivisten und Verdrängte, die wissen was es bedeutet, wenn Wohn- und Arbeitsräume zu unbezahlbaren Waren werden. Deshalb arbeiten wir an grundsätzlichen und konkreten Modellen, die bezahlbaren Wohnraum dauerhaft schaffen und sichern können und zugleich neue Möglichkeitsräume eröffnen.

Ausgehend von unseren Erfahrungen aus der stadtpolitischen Praxis in Berlin haben wir ein Bündnis für eine Stadtentwicklung von unten geschlossen. Wir mobilisieren einerseits aktuell gegen die Vergabe des sogenannten "Dragonerareal" zum Höchstpreis und haben gleichzeitig damit begonnen das Areal am Mehringdamm in Kreuzberg als Modellprojekt für eine Stadtentwicklung mit langfristiger Perspektive von unten zu entwickeln – eine Mieterstadt, entwickelt durch die MieterInnen.

Das Bündnis Stadt von Unten setzt sich für eine Stadtentwicklung ein, die:

  • ermöglicht darüber mitbestimmen zu können WAS entwickelt wird, ohne Abhängigkeit von eigenem Kapital
  • stadtpolitische und lokale Akteure mit einbezieht,
  • durch ein Finanzierungsmodell realisiert wird, das nicht von Verwertungsinteressen getragen ist, sondern von Wohn-, Arbeits- und Lebensbedürfnissen,
  • eine soziale Stadtentwicklung mit Selbstverwaltungsstrukturen verbindet,
  • möglichst viel gestalt- und nutzbaren Stadt- und Freiraum sowie gemeinschaftlich nutzbare Flächen erhält und zugleich wirklich bezahlbare Wohn- und Arbeitsflächen schafft.

Bündnis für eine Stadt von Unten

Aktionsbündnis Recht auf Wohnen, Gemeingut in BürgerInnenhand (GIB), Mietshäuser Syndikat, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V., Wem gehört Kreuzberg?, Die Hausprojekte und Kollektive: Cloud, INES e.V., SOL, Spring don't Panic, Vegan Explosion, Wax34 und viele weitere Einzelpersonen, AnwohnerInnen sowie MieterInnen auf dem Gelände

UnterstützerInnen

AKS-Arbeitskreis Berliner Selbsthilfeprojekte im Altbau e.V., Allmende e.V., Berliner Bündnis sozialmieter.de, BIP e.V. Kastanienallee 85, Bizim Kiez,Bonjour Tristesse Initiative, Bündnis Zwangsräumungen verhindern!, ExRotaprint, Initiative Stadt Neudenken, Initiative Wem gehört Moabit?, Interventionistische Linke Berlin AG, Kopenhagener46, Kotti&Co, Mietenpolitisches Dossier, Mietrebellen, Naturfreunde Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, openberlin.org, Palisaden-Panther, philosophicum.org, Prinzessinnengärten, Projektgruppe Alter Mix, Prometheus Antiquariat, Rathausstern Lichtenberg e.V., Radiosendung "Wir holen uns den Kiez zurück", Reichenberger 114, Rudolf Lehmbruck e.V., Stadtteilinitiative Café Reiche, Stille Straße 10, Studis gegen hohe MietenTatendrang e. V.UBI KLIZ e.V. / Mieterladen, Upstall Kreuzberg e.V., Wir bleiben alle, Wohnen in der Krise

Kontakt: info@stadtvonunten.de

In der Tempelhof-Abstimmung haben die BerlinerInnen auch der Stadtentwicklungspolitik des Senats eine rote Karte gezeigt. Wir sagen: Yes! in my backyard. Wir gestalten Stadt und wollen am konkreten Beispiel zeigen, dass es nicht um Stillstand, sondern um die Inhalte der sozialen Stadtentwicklung geht.

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Selbstverwaltet und Kommunal

Her mit dem Berliner Modellprojekt in Kreuzberg61 auf dem sogenannten Dragonerareal. Wir wollen dort:

100% Mieten
keine Eigentumswohnungen und Eigentumsprojekte

100% Teilhabe
ohne Eigenkapital, Einlage oder Anteilszeichnung

100% wirklich soziale Mieten
Mieten, die auch für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, tragbar sind

100% dauerhaft abgesichert
Privatisierungen werden ausgeschlossen

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